Dieses Jahr hat es uns für 2 Wochen an den Comer See gezogen. Wir haben schon echt früh gebucht, weil wir uns die Misere vom letzten Jahr ersparen wollten um dann Ende Mai festzustellen: „oh es ist ja nichts mehr frei…“

Also haben wir Anfang des Jahres, genauer gesagt Mitte Februar schon gebucht. Zuerst war unser Ziel der Gardasee, aber der war zu der Zeit so extrem teuer und alles ausgebucht, dass wir nach alternativen gesucht haben (zum Glück).

_1090989-1200x675 Unser Wocheneinkauf hat uns wie so oft zum Aldi gezogen. Dort nehmen wir uns auch immer mal, zum Stöbern und zur Ideen-Suche die Aldi-Reisezeitschrift mit. Und siehe da, da gab es den Comer-See, den wir bis auf den James Bond oder Star Wars Filmen, nicht kannten.

Die Wohnung bei Peter und Morena haben wir schnell über Airbnb gefunden. Es war, besser gesagt ist, eine schöne 2-3 Personen Wohnung in der Ortschaft Mandello del Lario. Es ist bei weitem nicht so touristisch wie Bellagio oder Como, aber mindestens genauso schön, wenn nicht sogar noch schöner, weil es einfach nicht touristisch ist. Mit Englisch sind wir oftmals nicht weit gekommen, aber dafür mit Händen und Füßen und unseren Brocken Italienisch.

Der Comer See ist für jeden etwas: Die, die gerne den ganzen Tag am See liegen oder die, die viel Action brauchen.

Da wir uns eher in der Mitte sehen, haben fast jeden Tag etwas anderes gemacht, war der Comer See wirklich perfekt für uns. Einmal sind wir einen Berg hoch und den anderen Tag saßen wir im Boot oder in unserem Schwimmring und sind kreuz und quer über den See gefahren und haben schöne Videos gemacht. An einem anderen Tag sind wir mit der Fähre nach Bellagio gefahren und waren abends noch kurz an dem Lido. Die Möglichkeiten hier sind wirklich unbegrenzt.

Dank den Bewertungen auf Airbnb sind wir auf den sehr nahen Bahnhof in Mandello aufmerksam geworden, von dem man für nur 22€ (2 Personen / hin und zurück) nach Mailand fahren kann. Mailand ist eine wirklich schöne Stadt mit vielen interessanten Persönlichkeiten und einer noch cooleren Tram aus dem 18. Jahrhundert. Das ist wirklich noch Bahn fahren wie im Bilderbuch.

Werden wir wieder kommen?

Es war sicher nicht das letzte mal, dass wir dort waren, gerade auch bei Peter & Morena. Die beiden haben den Begriff “Superhost” wirklich verdient. Der Abschied von beiden viel uns dadurch, dass sie so liebenswürdig waren noch schwerer. Peter hat uns fast täglich mit Gemüse aus seinem Garten versorgt. Zitronen durften wir uns selber nehmen. Wir saßen mit beiden ab und an abends auf der Terrasse und haben Wein und Limoncello getrunken und am letzten Abend hat uns Peter zum Grillen eingeladen. In den zwei Wochen sind uns beide so ans Herz gewachsen, als hätte man die Familie besucht. Demnach war es für uns wirklich nicht das letzte mal!

Es gibt noch so viele Dinge, die wir machen wollten. Und falls ihr mal nicht wisst wohin ihr wollt und euch der Gardasee zu voll ist, dann weicht einfach auf den Comer-See aus, der wirklich vielseitig und schön ist.

Viele Tipps und Informationen haben wir im Reiseführer Comer See gefunden:

Alla prossima!

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